Backup und Wiederherstellung für Unternehmen in Paderborn und OWL
Wenn der Betrieb steht, kommen Sie zurück.Wir betreiben Ihre Sicherung, testen die Wiederherstellung und legen mit Ihnen fest, in welcher Reihenfolge Ihr Unternehmen wieder anläuft.
Sie erfahren die Dauer im Test. Nicht im Ernstfall.
30 Minuten. Ohne Präsentation. Ohne Verpflichtung.
Ein grüner Haken ist noch kein Wiederanlauf.
Ein grüner Status in der Backup-Konsole sagt, dass ein Sicherungslauf abgeschlossen wurde. Er sagt nicht, ob sich die Anwendung starten lässt, ob die Datenbank konsistent ist, ob die nötigen Zugangsdaten vorliegen und ob abhängige Systeme in der richtigen Reihenfolge zurückkommen.
Denn Datenverlust sieht im Alltag selten aus wie im Film. Er ist leise.
- Ein freigegebener Ordner wird gelöscht, die Synchronisation gibt die Löschung an alle Geräte weiter.
- Ein Postfach wird nach einem Austritt entfernt, die Aufbewahrungsfrist läuft ab, die Korrespondenz mehrerer Jahre ist weg.
- Eine Verschlüsselung läuft nachts durch und trifft zuerst die Sicherungen, die vom Netz aus erreichbar sind.
- Eine Datenbank arbeitet weiter, aber inkonsistent, und es fällt erst auf, als die älteren Sicherungen bereits überschrieben sind.
In keinem dieser Fälle ruft jemand einen Notfall aus. Es fehlt etwas, und die einzige Frage lautet, wie weit man zurückgehen kann.
Gesichert ist ein technischer Zustand. Wiederhergestellt ist ein betrieblicher.
Was wir laufend übernehmen können.
Wir richten die Sicherung nicht nur ein. Wir können sie auch betreiben.
Das gilt immer: Wir überwachen die vereinbarten Sicherungsläufe. Ein fehlgeschlagener Lauf wird erkannt und gemeldet, nicht übersehen. Sie haben einen benannten Ansprechpartner und einen Meldeweg, der festgelegt ist, bevor er gebraucht wird. Ändert sich Ihre Umgebung, ziehen wir die Dokumentation nach. Und was getestet wurde, steht im Protokoll, mit Ergebnis und mit Abweichungen.
Das legen wir mit Ihnen fest:
- Ob wir einen fehlgeschlagenen Lauf nur melden oder auch beheben.
- In welchem Rhythmus berichtet wird.
- Welcher Wiederherstellungsumfang enthalten ist.
- Welche Erreichbarkeit gilt.
Wir schreiben hier nicht „inklusive", wenn es das nicht für jeden ist. Was für Sie gilt, steht im Angebot und im Vertrag. Nicht im Kleingedruckten einer Website.
Eine Sicherung wird nicht aufgestellt. Sie wird betrieben.
Der Beweis ist der Restore.
Wir stellen die vereinbarten Systeme testweise wieder her und messen die Dauer. Nicht als Simulation, sondern als tatsächlichen Rückspielvorgang in einer abgeschotteten Umgebung.
Dokumentiert wird, was gemessen wurde. Welche Systeme wiederhergestellt wurden, wie lange es gedauert hat, welche Schritte von Hand erfolgen mussten und an welcher Stelle der Ablauf gestockt hat. Aus jeder Abweichung wird eine Aufgabe mit Priorität.
Ein erfolgreicher Test für ein einzelnes System ist keine vollständige Notfallübung. Wir geben ihn auch nicht als solche aus. Der Umfang steht vorher fest, und er steht im Protokoll.
Am Ende steht eine gemessene Dauer. Keine geschätzte.
Gesichert. Geprüft. Vorbereitet.
Nicht jedes Unternehmen braucht sofort einen vollständigen Notfallplan. Jedes braucht die erste Stufe. Der Aufbau folgt dieser Reihenfolge, weil jede Stufe die vorherige voraussetzt.
Stufe 1
Gesichert
4von 11 Leistungen
Daten sind gesichert. Ungeprüft.
Grundlage · 4 Leistungen
- Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip
- Unveränderliche, ausgelagerte Kopie
- Überwachung der Sicherungsläufe
- Meldung fehlgeschlagener Läufe
Stufe 2
Geprüft
6von 11 Leistungen
Alles aus Gesichert, plus 2 Leistungen
Die Wiederherstellungszeit ist gemessen.
Neu in dieser Stufe · +2
- Zielzeiten je Geschäftsprozess festgelegt
- Restore-Test mit gemessener Dauer und Protokoll
Stufe 3 · Empfohlen
Vorbereitet
10von 11 Leistungen
Alles aus Geprüft, plus 4 Leistungen
Der Ernstfall läuft nach Plan.
Neu in dieser Stufe · +4
- Notfallhandbuch und Wiederanlaufreihenfolge
- Rollen, Meldewege, Kommunikation nach außen
- Wiederanlaufprobe über mehrere Systeme
- Jährliche Aktualisierung und Review
Was keine Stufe leistet
Kein Backup verhindert einen Angriff.
Es entscheidet darüber, wie lange er wirkt. Stufe 3 kürzt den Stillstand von Wochen auf Stunden. Verhindern ist die Aufgabe von ALTROGGE.shield.
Behebung, Wiederherstellungsumfang, Berichtsrhythmus und Erreichbarkeit werden je Vertrag festgelegt und stehen im Angebot.
Wenn es doch passiert.
Sie melden sich über den Notfallweg, den wir vorher mit Ihnen festgelegt haben. Wir nehmen die Lage auf, grenzen den betroffenen Umfang ein und sichern gemeinsam mit Ihnen die Entscheidungsgrundlage, bevor etwas verändert wird. Die Freigabe zur Wiederherstellung erteilt die vorher benannte verantwortliche Person auf Ihrer Seite. Danach arbeiten wir die dokumentierte Reihenfolge ab.
Erreichbarkeit, Reaktionszeiten und der enthaltene Wiederherstellungsumfang richten sich nach dem vereinbarten Serviceumfang und stehen im Angebot. Was unabhängig davon gilt: Der Weg ist festgelegt, bevor er gebraucht wird, und die Reihenfolge steht schriftlich fest.
Was im Notfallplan festgehalten ist:
- Wer entscheidet, dass ein Notfall vorliegt, und wer wird in welcher Reihenfolge informiert.
- Welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen und welche Systeme daran hängen.
- In welcher Reihenfolge Identität, Netzwerk, Server, Datenbank und Anwendung zurückkommen.
- Wer mit Kunden, Mitarbeitenden, Versicherung und Behörden spricht.
Geschäftsführung und IT arbeiten dabei mit demselben Dokument.
Sie haben schon ein Backup. Gut!
Wir ersetzen nicht zuerst. Wir prüfen zuerst.
Der Backup-Audit nimmt Ihre bestehende Sicherungsumgebung auf und beantwortet fünf Fragen:
- Was wird heute gesichert und was nicht?
- Wie weit reicht die Aufbewahrung zurück?
- Liegt mindestens eine Kopie getrennt und unveränderlich?
- Ist Microsoft 365 mitgesichert?
- Wann wurde zuletzt tatsächlich zurückgespielt?
Sie erhalten eine priorisierte Befundliste. Ob die bestehende Lösung ergänzt oder abgelöst werden sollte, ergibt sich daraus. Nicht vorher.
Der Audit ist eine beauftragte Leistung mit festem Umfang. Kein kostenloser Check mit Verkaufsabsicht. Das Ergebnis gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nichts weiter beauftragen.
Ist ein Wechsel sinnvoll, läuft die alte Sicherung weiter, bis die neue nachweislich funktioniert. Kein harter Schnitt.
Ein Backup-Audit lässt sich anfragen. Fester Umfang. Das Ergebnis bleibt bei Ihnen.
Ab hier wird es technisch. Für alle, die es genauer wissen wollen.
Wie schnell zurück. Wie viel verloren.
Zwei Zielwerte machen aus „so schnell wie möglich" einen belastbaren Plan.
Wie schnell zurück
Wie lange darf ein Prozess stillstehen, bevor der Ausfall geschäftliche Folgen hat? In der Fachsprache: RTO.
Wie viel verloren
Wie viel Arbeit darf verloren gehen, gemessen in Zeit? Bei einer nächtlichen Sicherung kann das ein ganzer Arbeitstag sein. In der Fachsprache: RPO.
Wie lange ein Prozess stillstehen darf, lässt sich nicht aus dem Servernamen ableiten. Es hängt davon ab, welche geschäftlichen Folgen sein Ausfall hat. Deshalb legen wir Zielzeiten gemeinsam mit Geschäftsführung, Fachbereichen und IT fest.
Wir legen beide Werte je Geschäftsprozess fest. Nicht je Server.
Verfügbar ist nicht gleich gesichert.
Fast jedes Unternehmen arbeitet in zwei Welten. Eigene Server im Haus oder im Rechenzentrum, und Microsoft 365 für Mail, Dateien und Zusammenarbeit. Beide brauchen eine Sicherung, aus unterschiedlichen Gründen.
Microsoft 365
Microsoft verantwortet, dass die Plattform läuft. Für Ihre Inhalte gilt ein geteiltes Modell: Papierkorb und Aufbewahrungsrichtlinien decken kurze Zeiträume ab, nicht jeden Fall und nicht jede Frist. Wir sichern Exchange, SharePoint, OneDrive, Teams und Entra ID separat mit AvePoint.
Server und Virtualisierung
Für lokale Umgebungen arbeiten wir mit Veeam. Damit sichern wir vollständige Maschinen statt einzelner Dateien, legen eine Kopie in ein gehärtetes, unveränderliches Repository und holen einen Server als Ganzes zurück. Nicht nur seinen Inhalt.
In beiden Welten gilt derselbe Mindeststandard. Drei Kopien, zwei Medien, eine außerhalb des Standorts. Mindestens eine davon unveränderlich, also während der festgelegten Aufbewahrungszeit weder änderbar noch löschbar, auch nicht über ein übernommenes Administratorkonto. Und eine Aufbewahrung, die weit genug zurückreicht: Eine Verschlüsselung wird nicht immer an dem Tag entdeckt, an dem sie beginnt.
Zwei Werkzeuge, klar zugeordnet. Nicht fünf, die über die Jahre nebeneinander entstanden sind.
Wo Ihre Sicherungen liegen.
Das hängt von der gewählten Architektur ab. AvePoint, Veeam und ein Speicher in Ihrem eigenen Haus funktionieren unterschiedlich. Eine pauschale Antwort wäre für mindestens eine der Varianten falsch.
Was für alle gilt: Vor der Beauftragung dokumentieren wir Speicherregion, Betreiber der Infrastruktur, Verschlüsselung bei Übertragung und Ablage, das Zugriffsmodell und die Aufbewahrungsdauer. Sie wissen vor der Unterschrift, wo Ihre Sicherungen liegen und wer unter welchen Bedingungen darauf zugreifen kann.
Zurückholen ist nicht verhindern.
ALTROGGE.continuity sorgt dafür, dass Sie nach einem Ausfall zurückkommen. Es sorgt nicht dafür, dass der Ausfall ausbleibt. Erkennung, Härtung und Abwehr gehören zu ALTROGGE.shield.
Eine Sicherung ist auch kein Archiv. Ein Backup stellt einen Zustand wieder her. Aufbewahrungspflichten nach Handels- und Steuerrecht verlangen etwas anderes: unveränderbare Ablage über Jahre, auffindbar und nachweisbar. Das gehört zu ALTROGGE.compliance.
Und ein Restore-Test ist ein Nachweis über den getesteten Umfang. Keine Garantie für jeden denkbaren Ausfall. Was geprüft wurde, steht im Protokoll. Was nicht geprüft wurde, ebenfalls.
Woran sich der Aufwand bemisst.
Wir nennen auf dieser Seite keine Preise, weil sie ohne Kenntnis der Umgebung nichts aussagen. Woraus sich der Aufwand ergibt, lässt sich benennen.
- Datenmenge und Änderungsrate. Nicht die Gesamtmenge allein, sondern wie viel sich täglich ändert.
- Anzahl der zu sichernden Systeme: Server, virtuelle Maschinen, Microsoft-365-Konten.
- Aufbewahrungsdauer. Wie weit muss zurückgegangen werden können?
- Zielzeiten. Eine kurze Wiederanlaufzeit verlangt mehr Vorhalt als eine lange.
- Umfang und Häufigkeit der Restore-Tests.
- Speicherort der ausgelagerten Kopie.
Diese sechs Punkte klärt der Backup-Audit. Danach ist ein belastbares Angebot möglich.
Das Leistungsspektrum von ALTROGGE. continuity
Alle Leistungen nach Themen sortiert und direkt durchsuchbar.
Veeam (Server, Clients, Cloud-Workloads)
- Cloud Server Backup (Azure/AWS/GCP), Ablage Data Cloud Vault / S3
- Veeam Backup & Replication Erst-Setup (Best-Practice-Konfiguration)
- Hardened Repository (unveränderliches Backup gegen Ransomware)
- Migration von Fremdprodukten zu Veeam (Acronis, CommVault, Avamar u. a.)
- Veeam Backup for Microsoft 365 (Alternative zu AvePoint)
- Veeam Admin-Workshop
- Lizenz-Resale Veeam Data Platform / VUL im VCSP-Modell (Subscription über eigenes Portal)
- Veeam ONE: Monitoring & Reporting (Setup + Betrieb)
- Recovery Orchestrator (DR-Automatisierung) Einrichtung
- SureBackup Einrichtung (automatisierte Restore-Tests)
- Wiederkehrende Restore-Test-Durchführung & Protokollierung
- Backup-Health-Check / Restore-Test-Audit
- Agent-Rollout Windows/Linux/Mac (Client-Backup)
- Backup-to-Tape-Lösung (inkl. Hardware-Cross-Sell)
- Managed Backup: laufender Betrieb & Überwachung der Backup-Umgebung
- Ransomware-Recovery / Restore-Notfallservice („Emergency Squad“)
AvePoint (M365 & SaaS)
- Cloud Backup für M365 (Exchange, SharePoint, OneDrive, Teams): Resale + Erst-Setup
- Betrieb & Überwachung M365 Cloud Backup
- Entra-ID-Backup
- M365-Notfall-Restore
- Backup-Audit (M365)
- Backup für Dynamics 365 / Salesforce / Google Workspace
Microsoft (Azure Backup & ASR)
- Azure Backup & Azure Site Recovery: Einrichtung
- Azure Backup: Betrieb & Überwachung
E-Mail-Archiv (Microsoft / MailStore / DMS)
- Workflow E-Mail-Ablage in DMS
- E-Mail-Archivierung Einrichtung (Litigation Hold, Online Archive)
- Gehostete Archiv-Lösung (z. B. MailStore bei Altrogge betrieben)
Altsystem-Stilllegung
- Stilllegung von Altsystemen inkl. revisionssicherer Datenarchivierung
Strategie, Tests & Handbuch
- DR-/BC-Strategie & Notfallhandbuch inkl. RTO-/RPO-Definition
- Regelmäßige DR-Probeläufe (Testing)
- Notfallhandbuch-Pflege: jährliche Aktualisierung & Review
- DR-Audit
Datenrettung (Speziallabor-Partner)
- Datenrettung von defekten Datenträgern (über Speziallabor-Partner)
Was vor dem Start gefragt wird.
Die Frage ist nicht, ob Sie sichern, sondern ob Sie zurückkommen. Wir prüfen, ob Ihre Backups getrennt, unveränderlich und getestet sind. An diesen Punkten entscheidet sich der Wiederanlauf.
Eine Sicherung, die während einer festgelegten Aufbewahrungszeit nicht verändert oder gelöscht werden kann. Das gilt auch bei einem kompromittierten Admin-Konto, sofern die Umgebung entsprechend eingerichtet ist.
Microsoft 365 enthält eigene Aufbewahrungs- und Wiederherstellungsfunktionen. Zusätzlich bietet Microsoft mit Microsoft 365 Backup einen separaten Backup-Dienst. Entscheidend ist, ob Umfang, Aufbewahrungsdauer und Wiederherstellungszeit zu Ihren Anforderungen passen. Wir prüfen das und ergänzen bei Bedarf eine separate Sicherung.
Das Intervall richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang. Jeder Test wird dokumentiert: welche Systeme wiederhergestellt wurden, wie lange es gedauert hat und welche Abweichungen aufgetreten sind.
RTO beschreibt, wie schnell ein System wieder laufen muss. RPO legt fest, wie viel Datenverlust gemessen in Zeit tragbar ist. Wir definieren beides für die wichtigen Geschäftsprozesse, damit die Reihenfolge für den Wiederanlauf feststeht.
Backups benötigen Rechenleistung und Bandbreite. Wir legen Zeitfenster und Begrenzungen passend zu Ihrem Betrieb fest und prüfen, ob die Sicherung den Arbeitsalltag beeinträchtigt. Falls nötig, passen wir die Konfiguration an.
Das hängt von der Datenmenge, den Abhängigkeiten zwischen den Systemen und der verfügbaren Infrastruktur ab. Deshalb legen wir Zielzeiten fest und messen die tatsächliche Dauer bei den vereinbarten Restore-Tests.
NIS2 nennt Backup-Management, Wiederherstellung nach einem Notfall und Krisenmanagement ausdrücklich als Bestandteile der Risikovorsorge. Ein Backup allein ist jedoch noch kein Compliance-Nachweis. Dokumentierte Verfahren und Restore-Tests schaffen eine belastbare Grundlage. Welche Nachweise ein Versicherer akzeptiert, hängt von seinen konkreten Bedingungen ab.
Wir wählen den Wiederherstellungspunkt nicht blind. Verdächtige Sicherungen werden in einer abgeschotteten Umgebung geprüft, bevor Daten wieder produktiv eingespielt werden. Das genaue Vorgehen halten wir im Notfallplan fest.
Ja. Sie können mit einem unveränderlichen Backup und einem vereinbarten Restore-Test beginnen. Einen vollständigen Notfallplan und weitere Wiederanlaufproben ergänzen wir, sobald Prioritäten und Zielzeiten festgelegt sind.
Jede Zusammenarbeit beginnt gleich: mit einem Gespräch.
Dreißig Minuten. Beide Seiten prüfen, ob es passt.
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