Wenn alles steht, kommen Sie zurück.Wir richten unveränderliche Backups ein, legen mit Ihnen die Reihenfolge für den Wiederanlauf fest und dokumentieren, wie lange die Wiederherstellung im Test dauert.
30 Minuten. Ohne Präsentation. Ohne Verpflichtung.
Die Sicherung läuft. Wie lange der Wiederanlauf dauert, ist offen.
Ob ein Backup im Ernstfall funktioniert, zeigt erst die Wiederherstellung. Ohne einen getesteten Restore bleibt offen, wann die wichtigsten Systeme wieder verfügbar sind.
Ein grüner Status in der Backup-Konsole sagt zunächst nur, dass ein Sicherungslauf abgeschlossen wurde. Er sagt nicht, ob sich die Anwendung starten lässt, ob Datenbanken konsistent sind, ob die benötigten Zugangsdaten vorliegen oder ob abhängige Systeme in der richtigen Reihenfolge zurückkommen. Das fällt häufig erst auf, wenn bereits jede Stunde zählt.
Auch ein technisch intaktes Backup beantwortet noch keine betriebliche Frage. Vor einem Ausfall muss feststehen, welche Systeme zuerst verfügbar sein müssen, wie viel Datenverlust für den jeweiligen Prozess vertretbar ist und wer die Prioritäten setzt, wenn nicht alles gleichzeitig wiederhergestellt werden kann. Ohne festgelegte Zielzeiten bedeutet „so schnell wie möglich" für die Geschäftsführung etwas anderes als für die IT.
Beim Wiederanlauf reicht es außerdem nicht, Dateien zurückzuspielen. Server, Identitäten, Anwendungen, Netzwerke und Produktionssysteme hängen voneinander ab. Fehlt eine dieser Abhängigkeiten, kann die Sicherung vollständig sein und der Betrieb trotzdem stehen.
Erst ein Restore-Test zeigt unter den vereinbarten Bedingungen, was sich tatsächlich wiederherstellen lässt, wie lange es dauert und an welcher Stelle der Ablauf stockt. Der erfolgreiche Test eines einzelnen Systems bildet jedoch nicht automatisch einen vollständigen Unternehmensausfall ab. Deshalb müssen Umfang, Ergebnis und Abweichungen dokumentiert werden. Erst mit diesen Erkenntnissen lassen sich Reihenfolge und Zielzeiten für den Wiederanlauf realistisch festlegen.
Wir sichern Ihre Daten nach dem 3-2-1-Prinzip. Mindestens eine Kopie wird getrennt und unveränderlich abgelegt. Während der festgelegten Aufbewahrungszeit kann sie weder verändert noch gelöscht werden.
Wer ruft wen? Was startet zuerst? Welche Zielzeiten gelten? Ein Plan, mit dem Geschäftsführung und IT im Ernstfall arbeiten können.
Wir stellen die vereinbarten Systeme testweise wieder her und messen die Dauer. Ergebnis und Abweichungen werden dokumentiert.
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Wir beginnen nicht bei der Backup-Software, sondern bei Ihrem Betrieb. Gemeinsam klären wir, welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen und welche Systeme dafür notwendig sind. Für den vereinbarten Umfang halten wir Zielzeiten, vertretbaren Datenverlust, Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten fest. Daraus entsteht eine Reihenfolge, die im Ernstfall nicht erst unter Zeitdruck diskutiert werden muss.
Anschließend testen wir die Wiederherstellung in einem vorher festgelegten Umfang. Das kann ein einzelnes System, eine zusammengehörige Anwendung oder ein breiteres Szenario sein. Wir messen die tatsächliche Dauer und dokumentieren manuelle Schritte, fehlende Voraussetzungen sowie Abweichungen vom geplanten Ablauf. Ein erfolgreicher Test für ein einzelnes System wird dabei nicht als vollständige Notfallübung ausgegeben.
Die Ergebnisse werden zu konkreten Aufgaben. Fehlt ein Zugang, dauert ein Arbeitsschritt länger als erwartet oder blockiert eine Abhängigkeit den Start, wird der Wiederanlauf angepasst. Danach ist nachvollziehbar, welcher Stand getestet wurde und welche Punkte noch offen sind.
Welche Systeme einbezogen werden und wie häufig der Test stattfindet, legen wir gemeinsam fest. So wissen Geschäftsführung und IT nicht nur, dass eine Sicherung vorhanden ist. Sie kennen auch die getestete Reihenfolge, die gemessene Dauer und die Grenzen des Tests. Genau das braucht es, wenn aus einem technischen Restore wieder ein arbeitsfähiger Betrieb werden soll.
Die Frage ist nicht, ob Sie sichern, sondern ob Sie zurückkommen. Wir prüfen, ob Ihre Backups getrennt, unveränderlich und getestet sind. An diesen Punkten entscheidet sich der Wiederanlauf.
Eine Sicherung, die während einer festgelegten Aufbewahrungszeit nicht verändert oder gelöscht werden kann. Das gilt auch bei einem kompromittierten Admin-Konto, sofern die Umgebung entsprechend eingerichtet ist.
Microsoft 365 enthält eigene Aufbewahrungs- und Wiederherstellungsfunktionen. Zusätzlich bietet Microsoft mit Microsoft 365 Backup einen separaten Backup-Dienst. Entscheidend ist, ob Umfang, Aufbewahrungsdauer und Wiederherstellungszeit zu Ihren Anforderungen passen. Wir prüfen das und ergänzen bei Bedarf eine separate Sicherung.
Das Intervall richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang. Jeder Test wird dokumentiert: welche Systeme wiederhergestellt wurden, wie lange es gedauert hat und welche Abweichungen aufgetreten sind.
RTO beschreibt, wie schnell ein System wieder laufen muss. RPO legt fest, wie viel Datenverlust gemessen in Zeit tragbar ist. Wir definieren beides für die wichtigen Geschäftsprozesse, damit die Reihenfolge für den Wiederanlauf feststeht.
Backups benötigen Rechenleistung und Bandbreite. Wir legen Zeitfenster und Begrenzungen passend zu Ihrem Betrieb fest und prüfen, ob die Sicherung den Arbeitsalltag beeinträchtigt. Falls nötig, passen wir die Konfiguration an.
Das hängt von der Datenmenge, den Abhängigkeiten zwischen den Systemen und der verfügbaren Infrastruktur ab. Deshalb legen wir Zielzeiten fest und messen die tatsächliche Dauer bei den vereinbarten Restore-Tests.
NIS2 nennt Backup-Management, Wiederherstellung nach einem Notfall und Krisenmanagement ausdrücklich als Bestandteile der Risikovorsorge. Ein Backup allein ist jedoch noch kein Compliance-Nachweis. Dokumentierte Verfahren und Restore-Tests schaffen eine belastbare Grundlage. Welche Nachweise ein Versicherer akzeptiert, hängt von seinen konkreten Bedingungen ab.
Wir wählen den Wiederherstellungspunkt nicht blind. Verdächtige Sicherungen werden in einer abgeschotteten Umgebung geprüft, bevor Daten wieder produktiv eingespielt werden. Das genaue Vorgehen halten wir im Notfallplan fest.
Ja. Sie können mit einem unveränderlichen Backup und einem vereinbarten Restore-Test beginnen. Einen vollständigen Notfallplan und weitere Wiederanlaufproben ergänzen wir, sobald Prioritäten und Zielzeiten festgelegt sind.
Dreißig Minuten. Beide Seiten prüfen, ob es passt.
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